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Die kleine Feldbahn ist "zu klein" fĂŒr einen eingebauten Antrieb. Es geht aber auch anders.

Das Antriebskonzept

Die Bau-"grĂ¶ĂŸe" der Feldbahn macht die Integration eines Antriebs in die Modelle unmöglich. Es gibt aber einen anderen Weg.

Ein herkömmlicher elektrischer Antrieb kann bei der Railino-Feldbahn auf Grund der geringen Abmessungen nicht mehr zuverlĂ€ssig realisiert werden. Mit dem Railino-Antriebssystem können jedoch, mit einem unter den Gleisen gefĂŒhrten Magneten, Lokomotiven und ZĂŒge auf der Anlage betrieben werden. Dazu wird unter dem zu befahrenden Gleisabschnitt ein FĂŒhrungsschacht befestigt, in dem ein "Magnetschlitten" ĂŒber einen Seiizug bewegt wird.

Das Antriebssystem ist eine ErgĂ€nzung zum bisherigen Feldbahnsortiment mit dem die Railino-Feldbahnen, NenngrĂ¶ĂŸe Nf, durch einem unter den Gleisen gefĂŒhrten Magneten betrieben werden können.

Aufbau des Antriebes
Abb.: Railino

Der Antrieb der Fahrzeuge erfolgt mit Hilfe von Magneten. Ein Magnet sitzt dabei im Fahrzeug, möglichst dicht ĂŒber der Schienenoberkante, ein zweiter befindet sich auf einem durch einen Seilzug bewegten Schlitten unter den Gleisen. Exakt unter dem zu befahrenden Gleisabschitt werden dazu zwei Ms-U-Profile auf einer Montageplatine angebracht, zwischen denen der Magnetschlitten eingehĂ€ngt und durch den Seilzug bewegt wird. Der Seilzug wird durch einen Kleinmotor und Umlenkrollen hin und her bewegt. Der Fahrbetrieb schrĂ€nkt sich auf diese Weise auf einen Pendelbetrieb mit wenigen Fahrzeugen ein. Funktionsgleise wie Weichen, Kreuzungen und Drehscheiben sind daher nur in einer Richtung (Strang) befahrbar.

Die LĂ€nge der Pendelstrecke sollte 500 mm nicht wesentlich ĂŒberschreiten, gĂŒnstig zeigten sich Werte bis ca. 300mm. Bei lĂ€ngeren Strecken muß mit Pendelbewegungen am Zugseil gerechnet werden. Je nach der, im Einzelnen vorherrschenden Situation, kann aber mit mehreren Umlenkrollen das Seil stabilisiert werden.

Voraussetzung fĂŒr einen sicheren Fahrbetrieb ist die exakte Verlegung des Gleises. Ihr sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden um ein Abkippen der Fahrzeuge zu vermeiden.

Ältere Lokomotiven können nicht mehr nachgerĂŒstet werden!