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Erweiterung von Schleiden, kurz skizziert und beschrieben.

Erweiterung von Schleiden

Den FREMO-Bahnhof "Schleiden" habe ich vor einiger Zeit von einem Kollegen im FREMO ├╝bernommen.

Am linken Bahnhofskopf hatte ich beim Heimaufbau noch Platz und dort befand sich auch ├ťbergang, der nicht der FREMO-Norm entsprach.

Grund genug, um zu ├╝berlegen, was man da hin bauen k├Ânnte....

Beim Heimaufbau endet die Strecke in Schleiden. Es gibt also zwei Varianten, n├Ąmlich Schleiden ist Ende der Strecke, was bedeutet, das "Streckengleis" k├Ânnte auch zu einem Anschlie├čer f├╝hren. Wenn Schleiden Durchgangsbahnof ist, ist das im Bild linke Gleis dann das weiterf├╝hrende Streckengleis.

Ladestrasse Schleiden im ├ťberblick

Zun├Ąchst ein ├ťberblick ├╝ber die Erweiterung:

Erweiterung Schleiden im ├ťberblick - Foto: R├╝diger B├Ącker
Das Ganze mal mit "Betrieb" - Foto: R├╝diger B├Ącker

Die Anbindung der Ladestrasse erfolgt ├╝ber die rechts im Bild zu sehende, neue Weiche. Es handelt sich dabei ├╝brigens um eine Tillig EW 5.

Die Erweiterung im Detail
Foto: R├╝diger B├Ącker

Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, verf├╝gt die Ladestrasse ├╝ber einen ├ťberladekran. Das ergibt eine Menge Ladem├Âglichkeiten.

Besonders wichtig f├╝r meinen "Heimbetrieb" ist die neu hinzugekommene Kopf-/Seitenrampe. An der Ladestrasse finden dann auch noch 3-4 O- und G-Wagen Platz.

Die gesamte Nutzl├Ąnge betr├Ągt 110 cm.

Foto: R├╝diger B├Ącker
Foto: R├╝diger B├Ącker (f├╝r grosses Bild bitte klicken!)
Die neue Weiche noch einmal im Detail

Die Tillig-Weiche wurde, wie oben schon erw├Ąhnt, im Herzst├╝ck-Bereich ver├Ąndert. Auf die ├änderung der Schwellenlage habe ich verzichtet. Seit dem ich eine Originale EW 190 - 1:7.5 ohne Doppelschwellen gefunden habe, bin ich da sehr entspannt. Einmal mehr gilt die Regel: "Es hat alles gegeben, man mu├č es nur beweisen k├Ânnen...."

Zur Zeit ist noch nicht alles fertig, es fehlt noch die Gestaltung mit Weichenantrieben, Laterne, Seilzugkan├Ąlen und so weiter. 

Einige Bilder von der Kopf-/Seitenrampe
Foto: R├╝diger B├Ącker

Wenn Wagen ├╝ber den Kopf den Zug verlassen, reicht der zur Verf├╝gung stehende Wenderadius gerade aus, um dann die Rampe ├╝ber die auf diesem Bild hintere Abfahrt zu verlassen.

Foto: R├╝diger B├Ącker

Hier eine Traktorenlieferung, die an der Kopf-/Seitenrampe entladen werden soll.
Einige Details, die die Pufferbohle, das ├ťberfahrblech und das Gleissperrsignal fehlen noch, da gibt es insgesamt noch Detailierungsarbeit zu leisten.

Auf diesem Bild ist auch zu erkennen, dass Fahrzeuge, f├╝r die der Wenderadius zu klein ist, schr├Ągauf die Wagen fahren k├Ânnen und umgekehrt.

Ladestrasse, Rampe und der "Weihnachtsmann-Zug"
Foto: R├╝diger B├Ącker

Hier eine weitere Impression von der Ladestrassenseite aus. Ganz sch├Ân was los an der Ladestrasse....

Auf der Strecke l├Ąuft gerade ein sch├Âner Zug ein. Gezogen von einer Roco 64er, die man hier nur noch so eben erahnen kann, finden sich im Zug einige Fahrzeuge von Grosserienherstellern, die (fast) schon Kleinserienqualit├Ąt erreichen.

Es sind dies im Einzelnen:

  1. BRAWA Pwgi 31
  2. ARTITEC Gem├╝sewagen
  3. BRAWA Omm 52
  4. BRAWA Omm 52 mit Bremserb├╝hne

Nimmt man die PIKO Rmms 33 dazu und stellt sich noch einen BRAWA G10 an der Ladestrasse vor, dann ist da schon eine Menge Qualit├Ąt vorhanden. Danke an den "Weihnachstsmann".

Foto: R├╝diger B├Ącker

Hier der ├ťberladekran - und eine Ahnung von einem G10.

Nochmals der Blick von der anderen Seite
Foto: R├╝diger B├Ącker
Foto: R├╝diger B├Ącker

Zwei G10-Varianten von BRAWA. Der linke ist einer aus der BRAWA-FREMO-Sonderserie.

Noch ein paar Details

Die Kopf-/Seitenrampe enstand aus Puren-Schaum, ├╝berzogen mit Karosserie-Spachtel. Auch die Ladestrasse entstand so. Beides wurde geschliffen und dann mit hellgrauer Farbe behandelt. Die Kante zum Gleis entstand aus einer Balsaholz-Vierkantleiste.

Beim Gleis habe ich Roco-Schwellen verwandt, die ich vereinzelt habe und mit vorbildgerechtem Schwellenabstand neu verlegt habe. Der Abstand bei Durchfahrtgleis ist anders als beim untergeordneten Ladestrassengleis.
Geschottert wurde mit Basaltschotter, "gewonnen" in einem benachtbarten Kieswerk, gesiebt und gewaschen und am Ende mit einem Gemisch aus l├Âsungsmittelfreien Tiefengrund und Odol (Idee von Paul Hartman). Beim Gleisprofil handelt es sich um Code-70-Profil von RST.

Die Begr├╝nung erfolgte mit dem "FREMO-"Selbstbau-Elektrostat unter Verwendung von Grasfasern von Mininatur und Pollak.
Die "braunen" Fl├Ąchen sind aus getrockneter, gesiebter und in der Mikrowelle steril gemachter Gartenerde entstanden.
Das sonstige "Gr├╝nzeug" ist teilweise von Miniatur, zum gr├Â├čten Teil handelt es sich aber auch um selbstgemachte B├╝sche nach der hier beschriebenen Methode.

Der Gel├Ąndespachtel ist auch selbstgemacht, die Methode ist hier beschrieben.

Das im Moment vorhandens Gel├Ąnde ist abnehmbar, da es nur bei der aktuellen Verwendung ben├Âtigt wird. Auf die Fl├Ąche soll noch ein Anschlie├čer, aber dazu demn├Ąchst mal mehr....

Was es sonst noch zu sagen gibt...

Na klar, es gilt z. b. Danke zu sagen, an die jenigen FREMO-Kollegen, die mich mit Material zur Kopf-/Seitenrampen versorgt haben und auch sonst den einen oder anderen Hinweis parat hatten.