Zum Vorbild
ehem. Reichsbahnoberbau K (S49) nach Anlage R10c oder R10d; 15m Gleisrahmen aber schon durchgĂ€ngig verschweißte Profile; NĂŒrnberger Ringbahn Km 6,4; Juli 2006

Der vorliegende Schwellenrost von Hartmut Schirrmacher ist nach der Anlage R10d, Ausgabe 1950 entstanden [2.].

Die Anlage R10d ist eine Weiterentwicklung der Anlage R10c, die schon 1935 Bestand hatte.
Der Unterschied der Oberbauformen liegt an der Art, wie die 1:20 SchrÀgstellung der Profile erreicht wird.
Nach Anlage R10c wurden die Schwellen (SW7/SW11; SW7a/SW11a) im Auflagebereich der aufgeschweißten nicht geneigten Rippenplatten (RUS 26) um 1:20 geneigt. Dies fĂŒhrt dazu, dass der mittlere Bereich der Schwellen ca.18mm tiefer als die Ă€ußeren liegt. [1.]

Mit EinfĂŒhrung der Anlage R10d wurde auf die Kröpfung der Schwellen verzichtet (Schwellenbezeichnung SW7n/SW11n) und geneigte Rippenplatten RUS 929b aufgeschweißt. Die Schwellenabmaße, Schwellenlage etc. blieb gleich.

Die Anlage R10c war ĂŒbrigens eine Weiterentwicklung der Anlage R10 von 1925. Bei der ursprĂŒnglichen Version wurden noch Schwellen der Form SW7 und SW8 verwendet und es gab fĂŒr Spurerweiterung spezielle Rippenplatten (RUS25). [1.]

Bild: Hartmut Schirrmacher
Bild: Hartmut Schirrmacher
Vorbild-Bilder

Hier noch ein paar Aufnahmen aus dem Bahnhof Dahlhausen (Wupper).

Stahlschwellenrost "obenauf".
Geschweisste Verbindung auf Breitschwelle.
Befestigung auf Mittelschwelle Sw 7, oder ist das eine Reichsbahnoberbau-Rippenplatte auf einer alten preusssichen Schwelle Form 50?
Geschraubte Stösse auf Breitschwelle Sw 11.
Nochmals ein Detail.